Abschlussfahrt Gardasee

Abschlussfahrt

Hundemüde aber gut drauf waren die 70 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10, die am frühen Samstagmorgen am Lippstädter ZOB aus dem Bus stiegen. Eine Woche Italien lag hinter den Jugendlichen und diese 10er-Abschlussfahrt der Edith-Stein-Realschule an den Gardasee war wirklich ganz besonders.
Die Lippstädter bekamen in Italien ein abwechslungsreiches und tolles Programm geboten. In Verona besichtigten die Schülerinnen und Schüler den berühmten Balkon der Julia. Hier erklommen sie auch alle Stufen der alten Arena, in der zu dem Zeitpunkt gerade eine beeindruckende Bühnenkulisse für eine Aida-Vorführung aufgebaut wurde.
Am nächsten Tag brach die Reisegruppe mit dem Bus in das 150 Kilometer entfernte Venedig auf. Per Boot ging die Fahrt dann weiter in die Lagunenstadt. Auf dem Markusplatz trafen sich die Lippstädter mit ihren Stadtführerinnen, die den Jugendlichen einige Anekdoten über die bewegte Vergangenheit Venedigs erzählen konnten. Häuser, Wasserwege und natürlich die traditionellen schwarzen Boote mit ihren singenden Gondolieri beeindruckten nachhaltig. Genauso wie die 6 Euro, die eine kleine Dose Cola im Restaurant kostete!
Für Adrenalinkicks pur sorgten die Achter- und Wasserbahnen im Gardaland, dem größten Freizeitpark Italiens. Hier konnten sich die Jugendlichen nach Lust und Laune austoben und ihre Freizeit genießen.
Das schwül-warme italienische Wetter sorgte dafür, dass besonders die Städtetrips anstrengend und schweißtreibend waren. Umso erfrischender war das kühle Nass des Gardasees, in das die Schülerinnen und Schüler nachmittags unter Aufsicht der mitgereisten Sportlehrer springen konnten.
Untergebracht war die Reisegruppe in einigen Mobilheimen auf einem Campingplatz direkt am Gardasee. Abends trafen sich die Jugendlichen in gemütlicher Runde vor ihren Haustüren.
Nach dem leckersten „Gelato“ der Welt in Sirmione ging es dann freitags zurück ins 970 Kilometer entfernte Lippstadt. Die meisten der Schülerinnen und Schüler und übrigens auch die sechs begleitenden Lehrinnen und Lehrer hätten den Italien-Aufenthalt gerne verlängert!