02.05.2018

Folgende Punkte wurden besprochen:

Zustimmung Eilausschuss

Der Eilausschuss hat der Ausschreibung der Schulleiterstelle zugestimmt. Die Schulkonferenz stimmt der Entscheidung des Eilausschusses zu.

Katalog Ordnungsmaßnahmen

Frau Beyersdorf fragt nach, inwiefern es an der Schule einen Katalog für Ordnungsmaßnahmen gibt. Herr Kleinschmidt legt allen Schulkonferenzmitgliedern eine Kopie mit dem bestehenden Katalog vor. Er berichtet, dass das bestehende System Schwächen hat und aktuell von einer Arbeitsgruppe (PN, GA, HL) neu bearbeitet wird. Herr Pauli weist darauf hin, dass er eine Internetplattform für die Lehrer eingerichtet hat, wo alle Fehlverhaltensweisen von Schülern direkt online eingetragen werden können, so dass der Klassenlehrer immer einen guten Überblick über Problemkinder hat. Herr Pauli betont, dass er die präventive Arbeit mit den Schülern für mindestens genauso wichtig hält, wie die Bestrafung von auffälligen Schülern. Dazu zählt er z.B. die vergangene Aktion mit Stahl und auch das aktuell laufende Sozialtraining mit Frau Schmidt in der 5a. Herr Pauli bemüht sich zusätzlich darum, bei der Stadt mehr Stunden für die Schulsozialarbeit zu bekommen. Frau Beyersdorf schlägt vor, bei der Überarbeitung des Ordnungsmaßnahmenkatalogs die Schüler der SV und eventuell sogar die Eltern miteinzubeziehen. Der fertige Maßnahmenkatalog soll von der nächsten Schulkonferenz verabschiedet werden. Herr Wigge schlägt vor, dass der Katalog, sobald er fertig ist, auch zeitnah
vom Eilausschuss zur sofortigen Erprobung verabschiedet werden kann. Schließlich kommt noch der Vorschlag, den Katalog/Stufenplan nach der Erprobung als Schüler- Lehrer- Elternvertrag bei der
Einschulung direkt mit unterschreiben zu lassen.

Ganztagskonzept

Am 14.5. findet ein pädagogischer Tag zum Ganztagskonzept statt. Zunächst werden einige Referenten einen Vortrag aus ihrer eigenen Praxis halten, danach soll das Kollegium ein eigenes Ganztagskonzept erarbeiten. Der 2. Teil des Tages wird als Konferenz laufen, so dass verbindliche Beschlüsse gefasst werden können. Herr Pauli schlägt den Anwesenden vor, selber den Ganztagserlass zu lesen und bittet um die Emailadressen der Eltern, um Ihnen den Erlass zuschicken zu können. Auf die Frage von Frau Beyersdorf, bis wann das Ganztagskonzept fertig sein soll, antwortet Herr Kleinschmidt, dass ein solches Konzept nie komplett fertig ist, sondern ständig revidiert und weiterentwickelt wird. Auf die Frage, inwieweit man die Elternschaft bei der Entwicklung des Konzepts mit einbringen kann, schlägt Herr Pauli vor, dass auf der nächsten Schulpflegschaftsversammlung bekannt gegeben werden soll, dass Eltern, die am Konzept mitarbeiten wollen, sich bei ihm melden sollen.

Neuanschaffung Lehrwerke

Die Stadt möchte bis zum 18.5. von den Schulen wissen, welche Lehrwerke neu eingeführt werden. In Französisch soll ein neues Lehrwerk eingeführt werden, weil das alte Buch nicht mehr den aktuellen Richtlinien entspricht. Da die Fachkonferenz, in der die Einführung des Buches beschlossen werden muss, aber krankheitsbedingt erst in der folgenden Woche tagt, soll der Eilausschuss dann im Anschluss die Einführung des Lehrwerkes absegnen.

Aktuelles

Herr Pauli berichtet zur allgemeinen Stellenlage, dass es im Kollegium im Moment vier Ausfälle gibt, die ständig durch wechselnde Vertretungskräfte ersetzt werden müssen. Zwei werden voraussichtlich in den Vorruhestand gehen und die anderen beiden kommen voraussichtlich nach den Sommerferien wieder. Zum nächsten Schuljahr werden vier neue Lehrkräfte aus auslaufenden Realschulen an unsere Schule versetzt.
Herr Pauli berichtet über den Schuletat 2017. Für die Anschaffung neuer Möbel, u.a. neue Stühle für das Lehrerzimmer, wurden die noch bestehenden Rücklagen (22.00€) angegriffen. Am 31.12.2017 betrug der neue Rücklagenbestand 14.263,22€. Der Etat belief sich insgesamt auf ca. 37.000€. Genaue Zahlen über den Umsatz (Ausgaben für die Schulbücher etc.) finden sich im Anhang. Herr Pauli berichtet, dass die Vermüllung der Schule enorm zugenommen hat. Der Kiosk trägt mit seinen vielen verpackten Angeboten wie Chipstüten etc. zum Müllproblem bei. Unter den Anwesenden herrscht übereinstimmend die Meinung, dass das Angebot des Kiosks sich dringend in Richtung gesündere und verpackungsarme Nahrungsmittel ändern muss. Die SV bekommt den Auftrag, Verbesserungsvorschläge für das Angebot des Kiosks zu erarbeiten und bei Herrn Pauli
einzureichen. Her Pauli informiert darüber, dass die Schüler in den nächsten Tagen über einen Umlauf vor ein Ultimatum gestellt werden. Entweder sie tragen dazu bei, dass die Müllberge in den Fluren und auf dem Hof bis Ende Mai reduziert werden, oder der Kiosk wird geschlossen. Dieses gilt in Absprache mit Herrn Wigard für beide Realschulen.

Verschiedenes

Herr Pauli berichtet über die Auswertung einer Umfrage zur Lehrerbelastung. In diesem Zusammenhang weist er darauf hin, dass der Faktor Lärmbelastung auch bei den Umbaumaßnahmen in den nächsten Jahren angegangen werden soll. Alle Räume werden mit Schallschutzdecken ausgestattet, die dann wesentlich zur Verbesserung des Lernklimas beitragen sollen. Bezüglich des Elterngelds (Kopierkosten etc.) muss bis zur nächsten Schulpflegschaftssitzung noch der Rechtsrahmen für diese Gelder geklärt werden. Möglich wäre eine Abschaffung des Geldes oder eine Übernahme durch die Stadt. Bis dahin liegt das eingesammelte Geld erst
einmal auf einem Extrakonto, das der Förderverein für diesen Zweck eingerichtet hat. Die Schulpflegschaftsvorsitzenden und Frau Köller haben Zugriff auf dieses Konto. Frau Beyersdorf erwähnt, dass man die Kopierkosten ja auch dadurch reduzieren könnte, dass man viel mehr mit den Arbeitsheften (z.B. in Mathe) arbeitet. Schließlich wurden diese ja auch extra dafür von den Eltern gekauft.Zum Thema Nachschreiben von Klassenarbeiten stellt Herr Pauli heraus, dass die Schüler grundsätzlich damit rechnen müssen, dass sie die Arbeit direkt am ersten Schultag nach ihrer Krankheit nachschreiben müssen. Zum Schluss regt Frau Beyersdorf an, dass der Kauf des Schulplaners im Jahrgang 10 in Absprache mit der Klassenleitung freiwillig sein sollte.